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Universitätsklinikum JenaInstitut für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Jenalogo
logo Cover Image Wir verstehen uns als Brücke zwischen medizinischer
Wissenschaft und hausärztlicher Praxis für eine
bestmögliche Patientenversorgung

 
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Institutsleitbild

      

Wird derzeit überarbeitet.

Wir verstehen uns als Brücke zwischen medizinischer Wissenschaft und hausärztlicher Praxis für eine bestmögliche Patientenversorgung.

Dazu leisten wir international anerkannte und praxisbezogene Forschung sowie exzellente allgemeinmedizinische Lehre in Aus-, Weiter- und Fortbildung. Unsere Grundlage ist das Fachverständnis der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin.

Wir setzen uns für ein ganzheitliches Patientenverständnis ein.

Wir unterstützen die Hausarztpraxisteams bei ihren Aufgaben.

Wir tragen mit einer strukturierten Nachwuchsförderung zur hausärztlichen Versorgung der Menschen in Thüringen bei.

Wir stellen unsere Expertise der Öffentlichkeit und für gesundheitspolitische Entscheidungen zur Verfügung.

Wir kooperieren mit Hausärzten in Thüringen, mit Kollegen unserer Universität sowie mit weiteren nationalen und internationalen Partnern.

Zum Leitbild des Instituts für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Jena:
Die Brückenbauer von Jena

Wie gewährleistet man die bestmögliche Patientenversorgung in Thüringen?

Jena hat eine weitere Brücke hinzugewonnen. Sie führt nicht über die Saale, sondern über einen viel tieferen Graben − über den zwischen Theorie und Praxis. Das 2008 gegründete Institut für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Jena hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Graben zu überwinden und sich ein ambitioniertes Leitbild verordnet.

Das etwa 16köpfige Team um Institutsleiter Prof. Jochen Gensichen versteht sich als Brückenbauer zwischen der medizinischen Wissenschaft einerseits und der hausärztlichen Praxis in Thüringen andererseits. Konkret gilt es, den neuesten Stand medizinischer Wissenschaft zu implementieren und jeder einzelnen Hausarztpraxis im Land zugänglich zu machen. Umgekehrt greift das junge Institut Themen und Fragestellungen aus der alltäglichen Praxis auf und trägt sie in die Forschung.

Exzellente Forschung − ohne Nebenwirkungen

Mit dem Ziel der bestmöglichen Patientenversorgung wird hier international anerkannte und − fernab des grünen Tisches − praxisbezogene Forschung betrieben. Forschung, von Steuergeldern finanziert, die betont unabhängig bleiben und ohne Gelder der Pharmaindustrie auskommen will, also gewissermaßen frei von Nebenwirkungen ist.

Der Anspruch des Jenaer Instituts ist es, die Ergebnisse neuester Forschung möglichst schnell in den Kreislauf der allgemeinmedizinischen Versorgung zu bringen. Seien es neu entwickelte Therapien und Verfahren oder verbesserte Präparate − es gilt, die Hausarztpraxis in ihrer alltäglichen Arbeit zu unterstützen und ihr die Ergebnisse moderner medizinischer Wissenschaft bereit zustellen.

Den Nachwuchs fördern heißt den Nachwuchs sichern

Während es der viel beschworene, aber einsam arbeitende Landarzt, weit in unser abendliches Fernsehprogramm geschafft hat, scheint sich ein Wandel im Berufsbild des Allgemeinmediziners anzukündigen. Der gestandene Einzelkämpfer weicht zunehmend einem starken Team bestehend aus meist drei Ärzten und deren Mitarbeitern, die gemeinsam die Hausarztpraxis zum Ort allgemeinmedizinischer Versorgung machen. Die Last liegt nicht mehr nur auf den Schultern eines einzigen Arztes, sondern sie verteilt sich auf eine Gruppe von Profis – ganz ähnlich wie in den Polikliniken von früher. Die Botschaft heißt: Ich muss kooperieren, um zu überleben. Was dem isolierten Landarzt nachfolgt, ist die Generation Facebook, eine bestens vernetzte Ärzteschaft, die mehr an der Bündelung von Kompetenzen als an einsamer Verantwortung interessiert ist.

Gestern ein unbekannter Virus, heute Top 1 beim Hausarzt

Die hausärztliche Praxis ist in besonderem Maße aktuell, Stichwort: HIV, SARS und die sog. Schweinegrippe und gleichzeitig begleitet sie Patienten mit chronischen Krankheiten über ein ganzes Leben lang, z.B. mit Diabetes, Asthma oder Depressionen. Die Praxis ist damit unter medizinischen Gesichtspunkten ausgesprochen spannend, ja geradezu tagesaktuell. Das stellt sie aber auch vor hohe Anforderungen. Im Gegensatz zu manch anderem Fachgebiet, das ein eher eingegrenztes Fachwissen abfordert, müssen Allgemeinmediziner spezialisierte Generalisten sein. Meistens sind sie erste Anlaufstelle bei allen möglichen gesundheitlichen Beschwerden, die es mit anfangs nur wenigen Anhaltspunkten und ohne die sogenannte „Überweisung“ eines Kollegen, sicher zu diagnostizieren gilt. Gleichzeitig bietet die hausärztliche Praxis auf der Ebene der Patientenbeziehung eine Nähe und Kontinuität, die ihresgleichen sucht.

Universitäre Lehre und hausärztliche Versorgung möglichst eng aneinander zu binden

Am Institut für Allgemeinmedizin in Jena setzt man daher nicht nur auf exzellente allgemeinmedizinische Lehre in Aus-, Weiter- und Fortbildung, sondern besonders auf strukturierte Nachwuchsförderung. So verfügt das Institut über ein Netzwerk von über 200 kooperierenden Hausarztpraxen in ganz Thüringen, die den Studierenden in praktischen Blocks konkrete Einblicke in den hausärztlichen Alltag gewähren. Umgekehrt verpflichten sich die ausbildenden Praxen an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen, um sich fit zu halten.

Ganzheitliches Patientenverständnis − was meint das eigentlich?

Das Institut für Allgemeinmedizin spricht vom ganzheitlichen Patientenverständnis und meint die biopsychosozialen Lebensumstände eines Patienten. Das bedeutet, es kann nicht genug sein, einen Menschen auf seine Krankheit zu reduzieren, sondern es gilt in besonderem Maße die Lebensumstände der Menschen bei Therapien und Medikamenten zu berücksichtigen. Fast immer ist die Hausarztpraxis für einen Patienten der erste professionelle Kontakt, für die erste Auseinandersetzung mit einem gesundheitlichen Problem und hier werden entscheidende Weichen gestellt. In Jena versucht man darum, die Strukturen für ein kluges Weichensystem zu schaffen.

Wem dient in erster Linie das Institut für Allgemeinmedizin in Jena?

Den Menschen in Thüringen: Sie können auf die bestmögliche hausärztliche Versorgung vertrauen.
Den Hausarztpraxen in Thüringen: Sie haben einen starken Partner, der ihnen zur Seite steht.
Den Studierenden: Selten liegen Theorie und Praxis so nah und so synergetisch beieinander.
Der Politik und Wissenschaft: Sie haben eine zuverlässige, kompetente und konstruktive Ressource.

Abgestimmt und beschlossen
20.01.2010

 



 
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Zuletzt geändert: 17.01.2017     
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Das Internetangebot des Instituts für Allgemeinmedizin am Universitäts-
klinikum Jena enthält Informationen zur wissenschaftlichen Arbeit des Instituts sowie zur Aus-, Weiter- und Fortbildung im Fach Allgemeinmedizin
für Studierende, Ärzte, Medizinische Fachangestellte sowie Patienten. Verantwortlich für alle Inhalte dieses Webangebotes ist: Prof. H.C. Vollmar, Institut für Allgemeinmedizin Jena